Einschränkungen und Hindernisse einer Cloudmigration
Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Einschränkungen und Hindernisse einer Cloudmigration von d.velop documents.
Einschränkungen bei einer Cloudmigration
In der Regel können nicht alle Konfigurationen, individuellen Anpassungen, Produkte und weiteren Einstellungen eines On-Premises-Systems vollständig in die Cloud überführt werden. Informieren Sie daher Kunden offen darüber, dass sich durch eine Cloudmigration Veränderungen ergeben. In der Public Cloud sind z.B. die Möglichkeiten zur Repositorykonfiguration und die Abbildung von Hooks unterschiedlich. Eine Analyse der Repositorykonfiguration können Sie mit d.velop cloud migration toolkit durchführen. Auf diese Weise erhalten Sie für Ihren konkreten Fall eine Auflistung der Hindernisse. Sie können d.velop cloud migration toolkit unter folgendem Link buchen: https://store.d-velop.com/de/d.velop-cloud-migration-toolkit/90000003
Aktuell können keine Systeme mit mehr als 100 Mio. Dokumenten in einer Public Cloud betrieben werden. Eine Ausnahme davon sind migrierte Dokumente.
Grundsätzlich sind bei einer Public Cloud keine direkten d.3 server-Zugriffe per D3FC möglich. Dazu gehören z.B. Validierungen gegen d.3 in d.capture batch (d.3 validate-Modul), d.3-Aufrufe in d.cold und das Ansprechen der d.3-API in d.ecs forms. Auch direkte Zugriffe auf die d.3-Datenbank sind nicht möglich. Der einzig mögliche Zugriff auf Dokumente und Akten in Cloudsystemen besteht per DMS-API.
d.3 web webservice steht in der Cloud nicht zur Verfügung und kann daher nicht weiter verwendet werden. Sie können alternativ die DMS-API verwenden, wofür eine Umstellung auf die REST-API notwendig ist.
JPL- und Groovy-Hooks können in einer Public Cloud nicht verwendet werden. Folglich ist eine Umstellung auf Webhooks oder d.velop custom logics und d.velop business objects notwendig. Weitere Informationen zum Umgang mit Hooks erhalten Sie im Kapitel Wie gehe ich bei einer Cloudmigration mit Hooks um?
Workflows aus einem On-Premises-System können in der Regel nicht vollständig in der Cloud ausgeführt werden. Solche Workflows müssen auf Basis einer neuen Workflowengine in d.velop process studio neu erstellt werden.
Bestehende Hostimport-Prozesse können mit d.velop cloud uploader weiterhin in der Cloud abgebildet werden. Seltene Funktionen wie Datenbankabfragen und Logiken (z.B. if-Statements) in JPL-Dateien können jedoch nicht verwendet werden. Weitere Informationen zum Abbilden bestehender Hostimport-Prozesse erhalten Sie im Kapitel Wie führe ich den Hostimport in der Cloud mit d.velop cloud uploader durch?
Aktuell können d.velop documents-Systeme mit Dokumentstrukturverschlüsselung nur mit der dmsdocs-Export-API exportiert werden. Die dmsdocs-Export-API ist ab Version 8.39.0 von d.3 server verfügbar. Die Standalone-Export-API kann die verschlüsselten Dokumente nicht exportieren. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://help.d-velop.de/docs/de/pub/documents-repo-export-developer/1.0.0/verwenden-der-api-funktionen/aktivieren-der-api-fur-on-premises. Somit können ältere, verschlüsselte Systeme ohne ein vorheriges Update auf Version 8.39.0 oder höher nicht migriert werden. Dies betrifft insbesondere Personalarchive.
Vereinzelt verhindern diese Einschränkungen, dass Kunden ein Public Cloudsystem verwenden können. Unter diesen Umständen stellt ein Private Cloudsystem eine Alternative dar, bei der die Einschränkungen nicht bestehen. Kontaktieren Sie in diesen Fällen den d.velop-Support.
Hindernisse bei einer Cloudmigration
Aktuell können in der Cloud nicht mehr als 100 Einträge in Mehrfachfeldern konfiguriert werden. In On-Premises-Systemen können Sie die Anzahl der maximal möglichen Mehrfachfeldeinträge auf bis zu 2000 erhöhen. Dokumente mit mehr als 100 Einträgen können daher nicht migriert werden. Kontaktieren Sie in diesem Fall den d.velop-Support.
In On-Premises-Systemen können Markierungen zu Dokumenten hinzugefügt werden, die eine Berechtigung aufweisen. Diese Markierungen sind in der Cloud nicht verfügbar.
In On-Premises-Systemen können Systemfelder (SysValues) verwendet werden, die in Cloudsystemen nicht mehr verfügbar sind. Die Systemfelder werden beispielsweise in der E-Mail-Archivierung eingesetzt.