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Wie führe ich den Hostimport in der Cloud mit d.velop cloud uploader durch?

Überblick

Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie d.velop cloud uploader als Ersatz für d.3 hostimp verwenden und konfigurieren können.

Voraussetzungen
  • Lokaler Windows-Server (beim Kunden), um die Anwendung auszuführen.

  • Internetverbindung (Port 443) zum Cloudmandanten, um Dokumente in die Cloud hochladen zu können.

  • API-Schlüssel eines Benutzers, der die Dokumente importieren darf.

  • Die Systemvoraussetzungen von d.velop cloud uploader sind erfüllt.

Notwendige Komponenten

Komponente

Version

d.velop cloud uploader

aktuelle Version

So geht's

d.velop cloud uploader dient als Gegenstück zu d.3 hostimp für die d.velop cloud. Verzeichnisse können überwacht werden, aus denen angelieferte Dateipaare (Originaldatei und Metadatendatei, z.B. JPL oder UPD) per DMS-API in den d.velop documents-Mandanten importiert werden. Weitere Informationen finden Sie im Administrationshandbuch von d.velop cloud uploader.

Installieren von d.velop cloud uploader

Beachten Sie Folgendes beim Installieren von d.velop cloud uploader:

  • Die Anwendung muss auf einem On-Premises-Server des Kunden betrieben werden.

  • Die Anwendung benötigt Zugriff auf die zu überwachenden Verzeichnisse (lokal, Netzlaufwerk, etc.).

  • Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation von d.velop cloud uploader.

Konfigurieren von d.velop cloud uploader

Sie konfigurieren d.velop cloud uploader mithilfe der Datei appsettings.json. Die Datei finden Sie im Installationsverzeichnis. In der Datei passen Sie die allgemeine Konfiguration an (Basisadresse, Repository-ID, API-Schlüssel, etc.).

Anmerkung

Besonders in Testphasen oder bei vermehrt auftretenden Fehlern ist es sinnvoll, das Intervall zu erhöhen, in dem die Anwendung versucht, Fehlerfälle erneut hochzuladen. Passen Sie in diesen Fällen den Parameter ResetFailedUploadsInterval an. Ansonsten wird die Anwendung immer wieder an denselben Fehlerfällen aufgehalten und neue Dokumente werden verzögert oder gar nicht importiert.

  1. Konfigurieren Sie in der Datei den Parameter SourceCategoryMappings. Mit diesem Parameter legen Sie die zu berücksichtigenden Kategorien bzw. Dokumentarten fest. Anhand des folgenden Beispiels können Sie den Aufbau nachvollziehen. Werte wie ADK dienen dabei der Identifikation. Darauf folgt die ID der Kategorie im Mandanten.

    "GlobalMappings": {
        "SourceCategoryMappings": {
            "AAUF": "98689511-658d-4831-92b6-4683f46a1c30",
            "Auftragsakte": "98689511-658d-4831-92b6-4683f46a1c30",
            "ADK": "323797f3-3cc7-410e-8950-68df7805b5ff",
            "ADK-Daten": "323797f3-3cc7-410e-8950-68df7805b5ff"
        }
    }
  2. Definieren Sie die Verzeichnisse, die überwacht werden sollen.

    • Beispiel 1: So legen Sie fest, dass TIF-, PDF- und EML-Dateien mit JPL-Metadatendateien verarbeitet werden sollen:

       "MonitoredDirectories": [
          {
              "FolderPath": "D:\\d3work\\import\\D3T",
              "RetryFailedUploads": true,
              "FileExtensions": [".tif", ".pdf", ".eml"],
              "MetadataFileExtension": "jpl",
              "SourceCategoryProperties": ["dokuart"]
          }
      ]
    • Beispiel 2: So definieren Sie die Verarbeitung von UPD-Dateien:

       "MonitoredDirectories": [
          {
              "FolderPath": "\\\\d3t\\import\\UPD",
              "FileExtensions": [".upd"],
              "MetadataFileExtension": "upd",
              "SourceCategoryProperties": ["o_dokuart", "n_dokuart"]
          }
      ]
  3. Konfigurieren Sie die Dateien für die Zuordnungen.

    • Speichern Sie Zuordnungen für Kategorien und Eigenschaften in Dateien mit der Endung .mapping in folgendem Unterverzeichnis: <Installationsverzeichnis>\GlobalMappings

    • Wir empfehlen Ihnen, eine eigene .mapping-Datei für jede Kategorie zu erstellen. In dieser Kategorie werden die Datenbankfelder, die Dokumentart und Systemeigenschaften der JPL- oder UPD-Datei der passenden ID des Cloudsystems zugeordnet.

    • Anhand des folgenden Beispiels können Sie nachvollziehen, wie die Zuordnung für eine Public Cloud aufgebaut ist:

    • {
         "98689511-658d-4831-92b6-4683f46a1c30": {    // <-- ID of the cloud category
             "PropertyMappings": {
       
          //System properties mappings
                "zeich_nr": "property_document_number",
                "o_zeich_nr": "property_document_number",
                "var_nr": "property_variant_number",
                "o_var_nr": "property_variant_number",
                "text[1]": "property_remark1",
                "text[2]": "property_remark2",
                "text[3]": "property_remark3",
                "text[4]": "property_remark4",
       
          //Properties mapping (on-premises to cloud ID)
                "dok_dat_feld[7]": "dee97adc-ddff-453a-8e68-719aa1e6010c",
                "n_dok_dat_feld_7": "dee97adc-ddff-453a-8e68-719aa1e6010c",
                "dok_dat_feld[8]": "8e87e464-85d9-489f-b3df-728046c24a77",
                "n_dok_dat_feld_8": "8e87e464-85d9-489f-b3df-728046c24a77",
                "dok_dat_feld[35]": "159a136b-a0ba-464c-a465-e38cd2300467",
                "n_dok_dat_feld_35": "159a136b-a0ba-464c-a465-e38cd2300467",
                "dok_dat_feld[44]": "87e580d8-eef2-4252-82cb-ebe7665f1cbb",
                "n_dok_dat_feld_44": "87e580d8-eef2-4252-82cb-ebe7665f1cbb"
             }
         }
      }
Weitere Links und Informationen
  • Downloadseite für die Anwendung 

  • Arbeiten mit einer "default.ini"-Datei: Wenn im On-Premises-System eine default.ini-Datei vorhanden ist, können Sie Konstanten in der Datei appsettings.json von d.velop cloud uploader einrichten, um z.B. einen Standardwert festzulegen (PropertyConstants).

  • Erhalten und Übermitteln von Quittungsdateien an SAP nach erfolgreichem Import: In der Dokumentation finden Sie eine Beschreibung für den Parameter DATEI_IMPORT_QUITTUNG. In der JPL-Datei können Sie den entsprechenden Ausgabedateipfad eintragen. Nach dem erfolgreichen Import wird eine Quittungsdatei mit der neuen Dokument-ID innerhalb der Datei in das entsprechende Verzeichnis übertragen.