Hinweise zum Umgang mit Virenscannern
d.velop documents verarbeitet potenziell Massendaten und ist damit anfällig für Leistungsprobleme, die durch externe Systeme wie zum Beispiel Virenscan-Software hervorgerufen werden. Eine generelle Empfehlung zur Konfiguration von Virenscan-Software ist nahezu unmöglich, da die Konfiguration in jedem Projekt individuell betrachtet werden muss. Dieses Kapitel soll lediglich einige Hinweise zum Umgang mit Virenscan-Software im Kontext eines d.velop documents-Systems geben.
Ausschließen einzelner Prozesse, Verzeichnisse, Dateitypen und weitere Anpassungen
Wenn sich durch den Einsatz von Virenscan-Software bei der Arbeit mit d.velop documents Leistungseinbußen ergeben, können Sie nach eingehender Prüfung des individuellen Risikos einzelne Prozesse, Verzeichnisse oder Dateitypen vom Virenscan ausschließen.
Warnung
Ausnahmen bilden immer ein Restrisiko, das Sie individuell bewerten müssen.
Beispiel: Ein System zur E-Mail-Verarbeitung hat ein vergleichsweise höheres Risiko als ein lokales Scansystem, das nur Papierdokumente digitalisiert.
Führen Sie ausreichende Lasttests vor und nach der Konfiguration der Virenscan-Software durch, um mögliche Leistungsgewinne durch Einschränkungen am Virenschutz zu bewerten. Wägen Sie stets Sicherheitsaspekte und mögliche Leistungsgewinne gegeneinander ab, bevor Sie den Virenschutz für bestimmte Elemente einschränken.
Rüsten Sie im Zweifel immer die (virtuellen) Hardwareressourcen auf, um Leistungsprobleme zu beseitigen, bevor Sie die Sicherheit durch Einschränkungen am Virenschutz kompromittieren.